Bauen im Bestand neu denken
mit Böden von Tarkett
Sanierungsprojekte im Bestand stellen besondere Anforderungen: kurze Zeitfenster, sensible Nutzungen, bestehende Untergründe und hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Tarkett unterstützt Sie mit Bodenlösungen für den Bestand, die auf technische Sicherheit, wirtschaftliche Planbarkeit und dokumentierbare Produkteigenschaften ausgelegt sind.
Ihre Vorteile im Überblick
- Sanierung bei laufendem Betrieb kann Betriebsunterbrechungen reduzieren.
- Lösungen für effiziente Verlegung und enge Renovierungszeitfenster.
- Bodenbeläge mit umfassenden Dokumenten, Informationen und Nachweisen - online auf den entsprechenden Produktseiten abrufbar.
Wenn Bestand zur Zukunft wird
Beim Bauen im Bestand müssen neue Anforderungen mit vorhandenen Gebäudestrukturen in Einklang gebracht werden. Untergründe, Aufbauhöhen, Nutzung während der Renovierung und technische Anschlüsse beeinflussen deshalb die Wahl des passenden Bodensystems.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an alle Projektbeteiligten kontinuierlich:
- Kurze Zeitfenster und laufende Nutzung erfordern möglichst geringe Betriebsunterbrechungen.
- Bauabläufe und Kosten benötigen eine hohe Planungssicherheit.
- Materialien sollten technische Anforderungen, Nachhaltigkeitskriterien und dokumentierbare Produkteigenschaften erfüllen.
Gerade Bodenbeläge spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie prägen Räume, werden intensiv genutzt und beeinflussen Pflege, Instandhaltung und Rückbaukonzepte über lange Zeit.
Bodenlösungen für Bestandsprojekte
Tarkett bietet unterschiedliche Bodenlösungen für Bestandsprojekte, die technische Anforderungen, Gestaltung und dokumentierte Produkteigenschaften miteinander verbinden.
Unsere Systeme für das Bauen im Bestand sind gezielt darauf ausgelegt:
- Lösungen für möglichst geringe Eingriffe in die bestehende Bausubstanz anzubieten.
- Flexible Nutzungsszenarien technisch und planerisch zu unterstützen.
Untergrundvorbereitung im Bestand
Bei der Sanierung im Bestand bilden Altuntergründe oft eine Herausforderung: Sie sind selten ideal eben, weisen Klebstoffreste auf oder bestehen aus unterschiedlichen Werkstoffen wie Estrich, Holzdielen oder Trockenbauelementen. Für die langfristige Nutzungssicherheit des neuen Bodenbelags ist eine systemgerechte Vorbereitung essenziell:
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Spezial-Primer & Grundierungen: Neutralisieren Restfeuchte, binden Staub und schaffen eine verlässliche Haftbrücke auf kritischen Altuntergründen oder Fliesen.
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Schnelltrocknende Spachtelmassen: Ermöglichen das rasche Ausgleichen von Unebenheiten und Rissen. Sie reduzieren Wartezeiten erheblich und sichern enge Zeitfenster im laufenden Betrieb ab.
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Trockenbau- & Systemuntergründe: Ideal für Sanierungen mit minimalem Feuchteeintrag und strikten Lastgrenzen, da sie ohne lange Trocknungsphasen direkt belegbar sind.
Tarkett Praxistipp: Klebstofffreie und lose verlegbare Bodensysteme können bei geeigneten Bestandsuntergründen den Renovierungsaufwand reduzieren. Ob eine direkte Verlegung möglich ist und welche Untergrundvorbereitung erforderlich ist, richtet sich nach dem jeweiligen Bodensystem und dem Zustand des vorhandenen Untergrunds.
Bodenlösungen für unterschiedliche Anforderungen im Bestand
Linoleum – der nachhaltige Klassiker für die Sanierung
Linoleum von Tarkett ist eine bewährte Lösung für den Bestand mit bis zu 97% natürlichem Inhalt, hoher Strapazierfähigkeit und einer möglichen Nutzungsdauer von bis zu 30 Jahren. Ideal für Bildungs-, Verwaltungs- und Gesundheitsbauten.
Homogene Bodenbeläge – maximale Sicherheit bei hoher Nutzung
Homogene Bodenbeläge eignen sich für stark beanspruchte Bereiche und sind im Gesundheitswesen besonders für hygienische, robuste Anwendungen geeignet.
Designböden – neue Gestaltungsspielräume im Bestand
Designböden bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und unterschiedliche Verlegekonstruktionen für die Renovierung im Bestand. Je nach Untergrund, Nutzung und verfügbarer Aufbauhöhe stehen Klebe-, Klick- und Loose-Lay Lösungen zur Verfügung.
Schnelle Renovierung ohne Stillstand
Bei engen Renovierungszeitfenstern können klebstofffreie Bodenlösungen dazu beitragen, Verlegezeiten und Nutzungsausfälle zu reduzieren. Welche Systeme sich dafür eignen, hängt von Untergrund, Nutzung und den Anforderungen des jeweiligen Projekts ab.
Barrierefreiheit & flache Übergänge trotz geringer Aufbauhöhe
Im Wohnbau, in Pflegeeinrichtungen und in öffentlichen Gebäuden ist Schwellenfreiheit eine grundlegende Anforderung. Im Bestand ist der vertikale Spielraum jedoch meist extrem begrenzt: Vorgegebene Türdurchgangshöhen, feste Türzargen und bestehende Anschlüsse an Aufzüge oder Treppenhäuser erlauben keine dicken Bodenaufbauten.
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Minimale Konstruktionshöhe: Mit Gesamtdicken ab 2,0 mm (z. B. bei Linoleum oder LVT-Klebware) sowie flachen Klick- und Loose-Lay-Systemen fügen sich Tarkett Bodenlösungen nahtlos in bestehende Tür- und Übergangsprofile ein.
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Vermeidung teurer Folgearbeiten: Die geringe Aufbauhöhe spart das zeit- und kostenintensive Kürzen von Türblättern, Brand- und Schallschutztüren sowie das Nachrüsten von Schwellen.
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Stufenlose Zonenübergänge: Durch aufeinander abgestimmte Systemhöhen lassen sich barrierefreie, rollstuhlgeeignete Übergänge zwischen verschiedenen Funktionsbereichen (z. B. Flur und Patientenzimmer) mühelos umsetzen.
Nachhaltigkeitsaspekte im Bestandsprojekt
Wer bei einer Sanierung produktspezifische Informationen und Nachweise rund um Nachhaltigkeitsaspekte benötigt, findet u.a. folgende Dokumente für die meisten Tarkett Bodenbeläge in unserem Online-Dokumentecenter:
Technische & umweltbezogene Daten - darunter Recyclinganteil, Beitrag zur Innenraumluftqualität oder mögliche Kreislauffähigkeit innerhalb des Rücknahme- und Recyclingprogrammes ReStart von Tarkett
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Welche Bodenbeläge sind zur Sanierung im laufenden Betrieb geeignet?
Für Renovierungen mit kurzen Zeitfenstern können insbesondere klebstofffreie und lose verlegbare Bodenlösungen interessant sein. Je nach Nutzung und Untergrund stehen bei Tarkett beispielsweise Lino Loose-Lay xf², iD Classics Loose-Lay, iD Naturals Loose-Lay, iD Square Loose-Lay sowie Acczent Excellence Genius und Tapiflex Excellence Genius zur Verfügung. Welche Lösung für ein Projekt geeignet ist, hängt unter anderem von Untergrund, Aufbauhöhe, Nutzung und den jeweiligen technischen Anforderungen ab.
Welche Lösung im Projekt passt, hängt von Nutzungsklasse, Untergrund, Aufbauhöhe und den Anforderungen an Hygiene, Emissionen und Belastbarkeit ab. Eine objektbezogene Prüfung durch die Tarkett Objektberatung ist dafür der sichere Weg.
Kann auf Altbelag verlegt werden?
Das hängt vom vorhandenen Altbelag, dessen Zustand und dem gewählten Bodensystem ab. Der Untergrund muss die Anforderungen der jeweiligen Verlegeanleitung erfüllen. Ob eine direkte Verlegung möglich ist oder eine zusätzliche Untergrundvorbereitung erforderlich wird, sollte deshalb projektspezifisch geprüft werden.
Welche Aufbauhöhe ist mindestens erforderlich?
Die erforderliche Aufbauhöhe hängt vom gewählten Bodenbelag, der Verlegeart und der notwendigen Untergrundvorbereitung ab. Für Bestandsprojekte bietet Tarkett unterschiedliche Konstruktionen und Produkthöhen, von flachen Klebelösungen bis zu Klick- und Loose-Lay-Systemen. Die konkrete Aufbauhöhe sollte deshalb projektspezifisch geplant werden.
Welche Tarkett Bodenbeläge eignen sich für DGNB-zertifizierte Sanierungen?
Viele Tarkett Kollektionen verfügen über EPDs und Green Building Cards. Die finale Punktvergabe erfolgt auf Gebäudeebene durch den Auditor.
Welche Vorteile hat eine klebstofffreie Verlegung?
Eine klebstofffreie Verlegung kann die Sanierung beschleunigen, die Baustelle sauberer halten und die Flächen schneller wieder nutzbar machen. Zudem bleibt der Untergrund dabei in vielen Fällen besser reversibel und die Lösung kann in geeigneten Projekten auch im Hinblick auf Rückbau und Kreislaufwirtschaft sinnvoll sein.